Gesunde und wertvolle Grundlebensmittel, wie insbesondere Getreide oder Hülsenfrüchte, enthalten zum Teil auch Stoffe, welche von vielen Menschen nicht optimal vertragen bzw. über die Verdauung nicht voll verwertet werden können.
Die Folgen können u.a. die bekannten Stoffwechselstörungen und Zivilisationserkrankungen sein.
Durch das FERMENTA-FOOD bzw. das
KEIMO-FOOD Verfahren können diese Beeinträchtigungen bei den betroffenen Menschen fast gänzlich auf natürliche Art und Weise durch die Milchsäurevergärung ausgeschaltet werden.
Milchsäure-Fermentationsprozesse
"Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein"
(Hippokrates)
Voraussetzung dafür ist natürlich eine gesunde Darmflora, damit der Körper die wertvollen und notwendigen Stoffe optimal aufnehmen und verwerten kann.
Die SOJALL-KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD-Aufbereitung ist ein natürlicher, mikrobiologischer Prozess, bei dem Milchsäurebakterien einen Rohstoff aufschließen, dass heißt er wird "vorverdaut". Er Ist deshalb für den Verzehr bekömmlicher und kann vom Körper leichter aufgeschlossen bzw. besser verstoffwechselt werden. So wird z. B. die Wasserlöslichkeit von Aminosäuren (Eiweiß) deutlich verbessert. Dass die Milchsäuregärung als Reifungs- und Veredelungsprozess anzusehen ist, haben wissenschaftliche Untersuchungen längst bestätigte. Bereits 1907 wurde Dr. Ilja Metschnikoff für seine wissenschaftlichen Arbeiten (Prolongation of Life, Optimistic Studies), in denen er sich u.a. mit der Nützlichkeit der Milchsäurebakterien beschäftigt, auch der Nobelpreis verliehen.
Bei der Fermentation entsteht Milchsäure, die eine wichtige Rolle bei der pH-Wert Regulierung spielen kann. Sie stimuliert die Verdauungsdrüsen, so dass vor allem die Aufspaltung vom Eiweiß im Getreide aber auch von Fetten und Kohlenhydraten verbessert werden kann. Nicht von ungefähr kommt der Ausspruch: „Milchsaures wirke wie ein Besen im Darm". Zudem kann die Milchsäure die Aufnahme der Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Magnesium, Kalzium, Silizium, etc.) fördern.
Einer der bekanntesten Schutzstoffe der Getreidepflanzen ist das Phytin. Es bremst die Verwertung von Mineralstoffen (Kalzium, Magnesium), Spurenelementen (Eisen) und wahrscheinlich auch von Vitamin B 1. Zudem kann es Verdauungsenzyme blockieren. Das bedeutet, dass unser Körper die vielen wertvollen Substanzen aus dem rohen, biologischen Vollkorn gar nicht verwerten kann.
Hier kann man durch die SOJALL-KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD- Aufbereitung diese Phytin-Blockaden leichter vorverdauen. Auch die Aufbau-Kleber-Eiweiße im Getreide, weiche durch ihre Stärkemoleküle säurebildene Kleister bilden und welche zur Verschleimung (Asthma, Rheuma, Gicht), Verknöcherung (Arthrose, Arthritis, Osteoporose) sowie zur Vergreisung usw. der Menschen beitragen können, können damit besser aufgeschlossen und verwertet werden. Diese Stärkemoleküle werden im Mundspeichel, welcher das Enzym (Ptyalin) produziert, leider nicht ausreichend eingespeichelt. Weiters kann durch die SOJALL-KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD-Aufbereitung der glykämische Index von Getreide stark reduziert werden, so dass sich diese Lebensmittel in Absprache mit dem Arzt auch für den Fettstoffwechsel bzw. für Diabetiker gut eignen können. Zusätzlich kann dadurch nicht nur die Qualität sondern auch die Haltbarkeit der Lebensmittel verbessert werden!
Folgende SOJALL- Bio Lebensmittel werden gegenwärtig aus Bio- bzw. Vollkorngetreidesorten nach der SOJALL-KEIMO- bzw. FERMENTA-FOOD-Aufbereitung hergestellt: SOJALL-Braunhirse, SOJALLHirso, SOJALL-Royal, SOJALL-Darmil, SOJALLVita Power, SOJALL-Sport Natur, SOJALL-Figural und SOJALL-TRINKO.
