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Information über Aprikosenkerne
Seit Jahrhunderten ernähren sich die Hunza in Nordpakistan vorwiegend von Getreideprodukten aus dem vollen Korn und von Trockenfrüchten, insbesondere von Aprikosen und deren Kernen.

Gemüse und milchsauer vergorene Produkte sind weitere Bestandteile des Hunza Speisezettels. Auch das aus dem Aprikosenkern gewonnene, wertvolle Öl wird beim täglichen Backen und Kochen verwendet. Forscher und Reisende, welche dieses Volk über lange Zeit studiert haben, berichten dass bei den Hunza viele

Menschen überdurchschnittlich alt werden. Krebs- und andere chronische Erkrankungen sind bei den Hunza so gut wie unbekannt. Aprikosen und der Aprikosenkern enthalten eine geballte Ladung Vitalstoffe, einmalig in dieser optimalen Kombination.
Phillp Day bringt in seinem Buch viele Beispiele über das Vitamin B, welches u.a. auch noch in der Braunhirse sowie im Buchweizen enthalten ist.
Bei den fermentierten Aprikosenkernen als auch bei der fermentierten Braunhirse,handelt es sich ausschließlich um Lebensmittel.
Hier könnte der Ausspruch von Herrn Hans Lange von der Gesellschaft Deutscher Chemiker seine Berechtigung finden, welcher  anlässlich eines Lebensmittelchemikertages in München gefordert hat:

 „Auf gesundheitsfördernde Lebensmittel soll exakt hingewiesen werden“

Das sollten Sie wissen:

Die Aprikose (Prunus armeniaca) stammt ursprünglich aus Zentralasien, vermutlich aus Nordchina. Wildarten finden sich noch in Afghanistan und Japan. Aus China gelangte die Aprikose nach Persien und Armenien, daher stammt auch ihr Name. Von den persischen Dichtern wurde die Aprikose als "Samen der Sonne" besungen. Alexander der Große brachte die Aprikose nach Südeuropa, und erst im 16. Jahrhundert wurde die Aprikose auch in Nordeuropa kultiviert. Es gibt - zig verschiedene Aprikosensorten, von klein bis groß, von süß bis sauer, früh aber auch spät reifende. Wie so oft sind die besten Aprikosensorten nicht unbedingt  die welche am tollsten aussehen. Es gibt Aprikosensorten die von Größe und Erscheinungsbild völlig unscheinbar, aber die geschmacklich hervorragend sind. Lassen Sie sich von Ihrem Fruchtspezialisten beraten.
Obwohl die Aprikose ausgezeichnet schmeckt und ausgesprochen gesund ist, spielt sie im westeuropäischen Erwerbsobstanbau keine sehr große Rolle. Der Aprikosenbaum liebt trockene, warme Regionen und ist ziemlich anfällig gegen Krankheiten. In Mitteleuropa ist der Aprikosenanbau stets durch das Klima bedroht: frühe Blüte und späte Frühjahrsfröste gefährden fast jedes Jahr die Ernte. Der wichtigste Produzent für die Aprikosen die in Europa auf den Markt gelangen ist die Türkei.


Nährwert:

Völkerkundler, wie der Kolonialarzt und Ernährungswissenschaftler Robert McCarrison, die sich für die Ernährung der extrem langlebigen Hunzas, interessierten,  bemerkten den dortigen hohen Konsum an Aprikosen, Aprikosenkernen und deren Öl.  Aprikosen enthalten erstaunlich viel Salicylsäure; zusätzlich größere Mengen von dem Flavonoid Quercetin (Q10), welches bekannt ist als hervorragender Fänger von freien Radikalen. Die Salicylsäure wirkt antibakteriell und kann Krankheitskeime in Magen und Darm abtöten sowie Fäulnisprozesse stoppen. Kein Obst liefert darüber hinaus soviel Beta-Carotin und Magnesium.

Forscher haben nachgewiesen, dass die Retinsäure aus Aprikosen und auch aus anderen Carotinoid reichen Gemüse- und Obstsorten Leukämiezellen am unkontrollierten Wachstum hindert. Bereits drei Aprikosen liefern die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin A. Auch Gehalt an Vitamin E ist in den Aprikosenkernen sehr hoch. Wichtig ist auch der hohe Gehalt an Folsäure (besonders wichtig in der Schwangerschaft) und der hohe Kaliumgehalt. Kalium ist besonders wichtig für die Regulation unseres Wasserhaushalts ist.  Aprikosen und deren Kerne sind ausgesprochen basisch und sorgen deshalb für ein Gegengewicht zur überwiegend säuernden Reaktion der modernen Zivilisationskost.
Die getrockneten Aprikosen sind reine Bioaktivstoffpakete mit einem fast fünfmal so hohen Wirkstoffgehalt wie die frischen Aprikosen. Die Kombination aus getrockneten Aprikosen und Aprikosenkerne liefern viele Mineralstoffe und besonders viel Magnesium. Insbesondere die bitteren Kerne enthalten darüber hinaus erhöhte Konzentrationen des Stoffes Amygdalin (auch als Laetrile oder Vitamin B17 bekannt.

Aprikosenkerne  und Braunhirse fermentiert verbessert die ernährungsphysiologische Wertigkeit. Dies kann dazu führen, dass die Nährstoffe wie Vitamin B17 z.B. schneller und besser über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können