SOJALL-Braunhirse

Die Braunhirse gehört wohl zu den ältesten Kulturpflanzen und ist im Vollwert- und Rohzustand wegen seiner wertvollen Nährstoffkombinationen seit Generationen geschätzt. Sie bevorzugt besonders sandigen, trockenen Boden und holt sich aus dem mageren Boden alles heraus, was sie benötigt. Die Braunhirse zählt zu den mineralstoffreichsten Grundnahrungsmitteln der Erde, besonders reich ist sie an Silizium (ca. 550mg/100g).
In der ganzheitlichen organischen Form kann Silizium leichter als das anorganische Silizium vom Körper aufgenommen werden. Die Braunhirse bezieht das Silizium aus dem Sandboden (Quarz) und speichert es. Sie enthält doppelt soviel pflanzliches Fett wie Weizen und eine Vielzahl an Vitaminen, die unser Körper benötigt. Die fermentierte Braunhirse ist viermal fluorreicher als Hafer- und Weizenfeinmehl. Fluor befindet sich im Korn (nicht in der Schale) und fördert die Stabilisierung des Zahnschmelzes. Silizium kommt in der Schale vor (SiO2 mit 1,9 mg/%, geschälte Körner besitzen nur mehr 0,4 mg/%). Die Ernährungslehre im Mittelalter lobt die Braunhirse sehr, und sie gilt als Geheimtipp für alle Menschen im Alltags-, Berufs- oder Sportstress wie für ältere Menschen. Auch bei Kleinkindern wird empfohlen, frühzeitig und regelmäßig fermentierte (vor verdaute)Braunhirse einzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass Braunhirse etwa das zweieinhalb- bis fünffache an Wasser benötigt, damit der Quellvorgang optimal verläuft.
Die Körperfunktionen des Siliziums
Silizium, in der oxidierten Form als Kieselsäure, ist ein wissenschaftlich anerkanntes Spurenelement. Entscheidend ist aber die Menge, die wirklich in den Zellen ankommt. Der tägliche Mindestbedarf wird auf Grund von Bilanzstudien auf etwa 50 mg geschätzt. Eine Überdosierung oral aufgenommener Kieselsäure ist kaum möglich. Mehr als ca. 250 mg pro Tag können nicht resorbiert, aber schnell ausgeschieden werden. Deshalb sind zusätzliche Gaben von Silizium/Kieselsäure in Verbindung mit fermentierter Braunhirse potentiell sinnvoll. Bei einem Fehlen von Silizium könnten Mangelerscheinungen auftreten.
Kieselsäure
Kieselsäure, die eine wasserhaltige Verbindung von Siliziumdioxid ist, stellt eine bedeutende Ursubstanz für jeden lebenden Organismus dar. Russische Wissenschaftler im Siliziumforschungszentrum der UdSSR haben erkannt, dass kein lebender Stoff und kein Organismus ohne Kieselsäure existieren kann.
Bei den Pflanzen hat die Kieselsäure vor allem eine Aufbau- und Stützfunktion. Sie gibt den aufrecht stehenden Gräsern und Getreidehalmen den nötigen Halt, dem Gewebe Festigkeit und Widerstandsfähigkeit. Ein zwei Meter langer Roggenhalm hat an der Basis nur einen Durchmesser von 4 mm; trotzdem kann er gut die schwere, mit reifen Körnern besetzte Ähre tragen und lässt sich bis zur Erde herunter biegen ohne abzubrechen. Der Bau der schlanken Grashalme stellt eine Meisterleistung der Natur dar, die von der Technik nicht im Entferntesten erreicht wird.
Auch im menschlichen Körper ist die Kieselsäure ein unentbehrliches Ordnungselement. Die Kieselsäure zusammen mit Kalzium hat in erster Linie Stützfunktionen. Dabei bewirkt die Kieselsäure vor allem Elastizität und Geschmeidigkeit, und das Kalzium die grobmaterielle Festigkeit. Kieselsäure festigt das Bindegewebe, das als Gerüst den Organismus mit feinen Verästelungen durchzieht und die einzelnen Organe umhüllt. Sie baut das Knochengerüst und die Knorpel auf, unterstützt das Wasserbindungsvermögen der Eiweißkörper im Gewebe und schafft ein gutes Funktionieren der Stoffwechselabläufe. Das Bindegewebe ist das Ur-Gewebe des menschlichen Organismus. Den Abschluss nach außen bildet die Haut, die uns wie ein Kieselmantel umschließt.
Leider essen die Menschen heute zu wenig kieselsäurehaltige Nahrung, oder die Nahrung stammt von mineralstoffarmen Böden, so dass der Bedarf durch die gewohnte Versorgung nicht immer gedeckt wird.
Gerade hier wird offensichtlich, wie bedeutend die Anregung des Kieselsäurestoffwechsels durch eine Ernährung u.a. auch mit Getreideprodukten und mit Braunhirse ist.
Silizium, ein fabelhafter Kraftspender
Die Stärkung von Immunsystem, Knochen, Haut, Haaren, Fingernägeln und Bindegewebe durch Silizium ist wissenschaftlich bestätigt. Silizium verschafft dem Abwehrsystem neue Kraft, die den Körper befähigt, sich vor ernährungs- und umweltbedingten Belastungen zu schützen. In Verbindung mit Silizium kann Kalzium besser in die Knochen transportiert und eingelagert werden. Eine ausreichende Aufnahme von Silizium über die Nahrung kann auch die Körperelastizität über das Bindegewebe verbessern.
Sport
Anstrengende physische Belastung und intensiver Sport erhöhen den Bedarf an Leucin, Isoleucin und Valin erheblich. Diese Aminosäuren können die Energie für die arbeitenden Muskeln liefern und die Leistungsfähigkeit steigern, besonders bei Ausdauersportarten wie Langstreckenlauf oder Radfahren. Weiters können sie durch Proteinsynthese den Muskelaufbau beim Krafttraining und bei anderen Sportarten unterstützen.
Energiequellen für den Muskelaufbau
Leucin, Isoleucin und Valin sind insofern einzigartig, weil sie im Gegensatz zu den anderen Aminosäuren, die nach der Resorption in der Leber metabolisiert werden, an der Leber vorbei direkt in die Muskeln gelangen und in den Muskelzellen als Energiequelle genutzt werden.
Ernährungsphysiologische Eigenschaften der Braunhirse
In erster Linie enthält sie Kieselsäure/Silizium, Phosphor, Calcium, Kalium, Eisen Zink, Fluor, Selen, Mangan, Kupfer, Vitamin B1, B2, B6 und B17, den Superkatalysator Magnesium, sowie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Besonders die in einer feinen, fast homöopathischen Form vorhandenen Elemente können über den Stoffwechsel von den Köperzellen in einzigartiger Weise aufgenommen werden. Der Körper bedient sich ihrer mit größter Wahrscheinlichkeit, um bestehende schlackenartige Mineralstoffstauungen rückgängig zu machen, und andererseits Mineralienverluste wieder auszugleichen.
Die fermentierte Braunhirse im Rohzustand konsumiert zählt zu den basenbildenden Getreidesorten und kann somit zusätzlich für einen Basen-Säure-Ausgleich sorgen.
Chemische Untersuchung von Gold- und Braunhirse im Vergleich
Mineralstoffe Goldhirse Braunhirse
Natrium 8,0 mg/kg 9,0 mg/kg
Kalium 1 557,0 mg/kg 2402,0 mg/kg
Calcium 101,0 mg/kg 145,0 mg/kg
Magnesium 1 291,0 mg/kg 1 400,0 mg/kg
Zink 22,2 mg/kg 23,2 mg/kg
Eisen 31,4 mg/kg 44,6 mg/kg
Phosphor 3 095,0 mg/kg 3 250,0mg/kg
Silizium in der Braunhirse ca. 550 mg/100g
Fazit: Durch den erhöhten Konsum von Süßwaren, Weißmehl, Zucker, Fleisch, Wurst, Nikotin, Kaffee, Schwarztee, durch Stress, Frust, Lärm, Umweltgiften und anderen oxidativen Stoffen kann ein Entmineralisierungsprozess im Körper in Gang gesetzt werden. Dabei können z.B. Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium, Silizium sowie Spurenelemente aus den „Mineralstoffdepots“ zur Neutralisation herangezogen werden.
Das SOJALL KEIMO-bzw. FERMENTA-FOOD Verfahren und seine ernährungsphysiologischen Vorteile:
Weiters unterscheidet sich dieses FERMENTA-FOOD Verfahren gegenüber allen übrigen Lebensmittelaufbereitungen u.a. auch dadurch, das z.B. Getreide, Hülsenfrüchte oder Gemüse einer biologischen Konservierung im Laufe des Aufbereitungsprozesses vollzogen werden kann. Kein technisches Verfahren kann diesen biologischen Vorgang ersetzen. Es entfallen somit alle chemischen Vorgänge (erhitzen z.B.) in den erwähnten Abläufen, welche die Qualität der "Lebensmittel" beeinträchtigen können.
Dazu kommt noch, dass auch im biologischen Vollwertgetreide ein Samenschutzstoff "Phytin" enthalten ist, welcher als Mineralienräuber bezeichnet wird. Man konsumiert zwar Müsli und Vollkorn-Getreideprodukte, kann aber Kalzium und Magnesium nicht optimal aufnehmen, da Phytin die Mineralstoffe zu unlöslichen Komplexen bindet. Weiters ist noch zu berücksichtigen, dass Getreide bzw. stärkehaltige Kohlenhydrate in vielen Fällen nicht ausreichend gekaut werden. Denn nur der Mundspeichel erzeugt dann das wichtige Enzym Ptyalin, wenn diese Kohlehydrate ausreichend auch gekaut werden.
Während des Fermentationsprozesses wird durch mikrobiellen Aufschluss der Braunhirse eine Vielzahl von ernährungsphysiologisch hochwertigen Stoffen gewonnen.

























