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Information über Erdmandel (Chuvas)
Hierbei handelt es sich um die seit dem ägyptischen Altertum bekannte, medizinisch traditionsreiche und unter emährungsphysiologischen Gesichtspunkten überzeugende Frucht des Erdmandelgrases (Cyperus esculentes).

Interessant sind in diesem Falle die unterirdischen Teile der Pflanze. Sie bildet nämlich beträchtliche Wurzelknollen aus, die sich durch bemerkenswerte Besonderheiten auszeichnen. So beispielsweise glänzen sie mit einem ungewöhnlich hohen Ballaststoffanteil bei gleichzeitig vorzüglichem Geschmack – eine ansonsten leider kaum je bei Lebensmitteln anzutreffende Kombination.
 Die Erdmandel spendet darüber hinaus wertvolles, leicht verdauliches pflanzliches Eiweiß, zahlreiche Mineralstoffe (einschließlich dem Spurenelement Eisen) sowie Fett mit einem hohen Anteil an ungesättigten herzschützenden Fettsäuren. Gleichzeitig liefert die Erdmandel das pflanzliche Zellschutz-Vitamin E, das notwendig ist, um die Zufuhr notwendiger aber chemisch unbeständiger hochungesättigter Fette (und damit die Zellen unseres Körpers) vor Oxidationen und Schädigungen durch freie Radikale zu schützen. Weiters stellen die Erdmandeln in fermentierter Form einen schnell reagierenden Energiespender für geforderte Menschen jeden Alters und sind auch leistungsfördernd in Beruf, Schule und Sport.
Die unterirdischen Wurzelknollen der Erdmandel werden gereinigt und dann wertschonend durch die  FERMENTA-FOOD Milchsäurevergärung zu einem fermentierten Pulver  weiterverarbeitet. In dieser speziellen Form sind sie für unsere Verdauungssäfte besonders gut verwertbar.
Die Verdauung wird angeregt, da die Ballaststoffe im Darm aufquellen und aktivierende Reize auf die Schleimhaut ausüben. Verstopfung – das große Grundübel des modernen Lebensstils – lässt sich dadurch minimieren. Jeder zweite leidet heute bereits an Darmträgheit.
Ballaststoffe bewirken im Verdauungstrakt aber noch mehr: Sie binden z.B. Stoffwechselgifte oder andere toxische Rückstände und bringen sie sicher und gefahrlos zur Ausscheidung.
Außerdem dienen sie der Darmflora, also dem „Bakterienteppich" auf der Darmschleimhaut als Nahrung, stärken die erwünschten, symbiotischen Keime und verdrängen gleichzeitig gefährliche Mikroorganismen.
Inzwischen weiß man, dass Buttersäure (siehe auch Topinambur) im Darm für die Schleimhäute wichtig ist und vor Dickdarm- und Enddarmkrebs schützen kann.
Buttersäure nun entsteht jedoch nicht durch Fettverzehr, wie man angesichts des Namens vermuten könnte. Ausgangsstoffe dafür sind bestimmte Ballaststoffe (u.a. die sogenannte resistente Stärke). Sie gelangen unverändert bis in den Dickdarm und werden dort erst durch Bakterien zersetzt und aufgeschlossen. Dabei bildet sich die erwähnte schleimhaut­schützende Substanz.
 Beim Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DlfE) in Potsdam-Rehbrücke laufen seit einiger Zeit Untersuchungen, mit deren Hilfe die hierbei aktiven Mikroorganismen der Darmflora exakt identifiziert werden sollen, um ihr Wachstum im Verdauungstrakt anschließend gezielt zu fördern. Derselbe Effekt lässt sich jedoch allein schon dadurch erzielen, dass wir uns bewusst ballaststoffreich ernähren.
 Es kann aus allen diesen Gründen nicht verwundern, dass mit der Erdmandel schon Mitte der 80er Jahre im Verlaufe eines frühen wissenschaftlichen "Pilotversuchs" bei der diätetischen Behandlung sehr schwer darmkranker Patienten bemerkenswerte positive Resultate erzielt werden konnten (Dr. Walther Zimmermann).
 Grundsätzlich gehört die Erdmandel zu jenen originären und recht raren Bio-Komplexmitteln die über die aufgeführten spezifisch wirkenden Bestandteile hinaus noch zahlreiche weitere sekundäre Pflanzenstoffe enthalten und manche, ansonsten in der Zivilisationskost selten vorkommende Verbindungen aufweisen. Zu nennen sind hier beispielsweise Enzyme, Phytohormone, Biotin (Vitamin H) oder Rutin, ein Flavonoid, das die Blutgefäße stabilisiert sowie Gewebe, Organe und Zellen, ähnlich effektiv wie Vitamin E, vor freien Radikalen schützt.
Der biologische Arzt und Chemiker Dr. Dr. Walter Schwarz, Bad Wörishofen, bezeichnete deshalb die Erdmandel (Cyperus esculentes) als Überlebensnahrung.
 Das natursüße Erdmandelpulver ist ein schnell regenerierender Energiespender, eine Nervennahrung für geforderte Menschen jeden Alters und daher leistungsfördernd für Beruf, Schule und Sport. Da das Hungergefühl deutlich reduziert wird, sind sie auch eine Ergänzung zur Reduktionskost.

 

Inhaltsstoffe:
 
Weitere Bestandteile:
Mineralstoffe in mg %
     
Natrium (Na):
Kalium (K):
Calcium (Ca):
Magnesium (Mg):
Eisen (Fe):
Kupfer (Cu):
Zink (Zn):
Mangan (Mn):
Phosphor (P):
34
424
92
932
4
0,97
3,5
0,215
211
 
Eiweiß
Fett
Kohlehydrate
Ballaststoffe



7,3%
25,5%
31,9%
26,0%
davon sind 16,9%unlöslich und 9,1% löslich
100g Erdmandeln=1635 kj=386 kcal= 2,6 BE

 

Diabetes

Für den Diabetiker ist eine Ernährung mit einem hohen Anteil an unverdaulichen Ballaststoffen besonders günstig. Bei gleich bleibender Grunddiät zeigten auch insulinpflichtige Diabetiker keine negative Tendenz der Blutfettwerte.

Es konnte bei verschiedenen Personen beobachtet werden, dass bei Diabetikern mit einer Ernährung mit normalem Kohlenhydratgehalt oder mit einem niedrig glykämischen Index  und Zugabe von Erdmandeln eine Verbesserung des Blutzuckerverhaltens erreicht werden kann.

 

Ballaststoffe für den Darm

Ihre Hauptwirkung entfalten die Faserstoffe aus den Pflanzen im Dickdarm. Dort werden sie vor allem durch die Vermittlung der physiologischen Darmbakterien zu nützlichen Werkzeugen für eine umfassende Schleimhautpflege und zu einer der besten „Versicherungen“ gegen das Auftreten von Darmkrebs.
 Dieses Leiden steht in der Statistik der Tumorerkrankungen sowohl bei Frauen (nach Brustkrebs) wie auch bei Männern (nach Lungenkrebs) an zweiter Stelle, und Experten sprechen davon, dass die Krankheit "in erschreckendem Maße zunimmt". Sichtbarstes Zeichen dafür vor Ort: In Krankenhäusern hat sich binnen 10 Jahren die Anzahl der Darmkrebsoperationen verdoppelt" (so der Chirurg Prof. Dr. Hans-Helmut Thiele). Darmkrebs stellt also eines der schwierigsten Problemfelder der modernen Medizin dar.
 Bestimmte Veränderungen im Dickdarm – beispielsweise das Auftreten von Divertikeln oder Polypen – bringt man in Verbindung mit der ballaststoffarmen Zivilisationskost. Aus Darmpolypen entstehen nun jedoch, wie man seit längerem weiß, in etwa einem von zehn Fällen schließlich maligne Tumore.
 Eine bewusst faserreiche Schutzkost, die sowohl Stoffwechselgifte bindet als auch für ein im Dickdarm willkommenes, (da entgiftendes) saures Milieu sorgt, gehört deshalb zu den wichtigsten Grundvoraussetzungen, um die "Wurzel der Pflanze Mensch" (als solche bezeichnete Dr. Franz Xaver Mayr den Darm) funktionstüchtig und gesund zu erhalten. Vitamin B12 kann nur aus Bakterien, Schimmelpilzen, Algen und Hefen produziert werden. Die Erzeugung von Vitamin B12 setzt aber eine gesunde Darmflora voraus!