Holunder findet vielfach Verwendung
in der Küche.

Die Wirkung des Holunders auf unsere Ernährung geriet im Laufe der Jahre jedoch immer mehr in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren haben vermehrt Wissenschafter den Holunder und dessen Inhaltsstoffe erforscht.
Ergebnis: Der Holunder ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und verfügt über einen erstaunlich hohen Gehalt an Aminosäuren.
Die jahrelange Forschung zeigte auch, dass Holunder sowohl antibakteriell als auch antiviral wirkt.
Bahnbrechend in der Forschung ist jedoch der wissenschaftliche Nachweis von über 4.000 Biophenolverbindungen im Holunder.
Erst durch diese Bio-Polyphenole können Vitamin A und C ihre volle Wirkung entfalten. Kein Wunder also, dass der Holunder in Österreich bereits 1998 zur Heilpflanze des Jahres erklärt wurde.
Weiters enthält Holunder organische Säuren, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Zucker, Harz sowie hohe Gehalte an Mineralstoffen und Spurenelementen.
Der Holunder hat sehr viel Vitamin A, Vitamin C und Vitamine aus der B-Gruppe sowie reichlich Mineralsalze.
Holunder als Farbstoff
Die Beeren des Schwarzen Holunders enthalten den violetten Farbstoff Sambucyanin. Dieses zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörende Flavonoid befindet sich überwiegend in den Schalen der Beeren (bis zu 60 %) enthalten.
Nachdem die Lebensmittelindustrie immer höhere Ansprüche an Färbemitteln stellt, gewinnt dieser natürliche Farbstoff heute wieder an Wert. Er wird für Süßigkeiten oder Molkereiprodukte in der Lebensmittelindustrie verwendet.
Herausragend ist auch der Biopolyphenolgehalt, der etwa 22mal höher ist, als der von herkömmlichem Fruchtsaft wie Orangen- oder Apfelsaft.
Holunder ist auch in Wohlfühlgetränk SOJALL-TRINKO enthalten.

























