Holunder findet vielfach Verwendung in der
Kräuterheilkunde wie in der Küche.
Die Heilwirkung des Holunders geriet im Laufe der Jahre - und mit dem verstärkten Aufkommen vonsynthetischen Medikamenten - jedoch immer mehr in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren haben vermehrt Wissenschafter den Holunder und dessen Inhaltsstoffe erforscht.
Ergebnis: Der Holunder ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen und verfügt über einen erstaunlich hohen Gehalt an Aminosäuren. Die jahrelange Forschung zeigte auch, dass Holunder sowohl antibakteriell als auch antiviral wirkt. Zusätzlich beeinflusst der Holunder Kreislauf, Gefäße und Cholesterinwerte positiv und verbessert ebenfalls die Nachtsicht.
Bahnbrechend in der Forschung ist jedoch der wissenschaftliche Nachweis von über 4.000 Biophenolverbindungen im Holunder. Eine überragende Eigenschaft der Bio-Polyphenole ist es, freie Radikale einzufangen, die nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen als Verursacher von etwa 50 verschiedenen Erkrankungen gelten. Zu diesen Krankheiten gehören Arteriosklerose (Schlaganfall und Herzinfarkt), Krebs, Morbus Alzheimer oder Morbus Parkinson.
Erst durch diese Bio-Polyphenole können Vitamin A und C ihre volle Wirkung entfalten. Kein Wunder also, dass der Holunder in Österreich bereits 1998 zur Heilpflanze des Jahres erklärt wurde.
Weiters enthält Holunder organische Säuren, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Zucker, Harz sowie hohe Gehalte an Mineralstoffen und Spurenelementen.
Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel gegen Erkältung, Nieren- und Blasenleiden und finden bis heute Anwendung. Als Faktoren dieser Wirkung gelten die in den Früchten enthaltenen Vitamine C und B, Fruchtsäuren, ätherische Öle, die auch in den Blüten enthalten sind, Flavonoide und vor allem das farbgebende Anthocyan. Dieses Antioxidans schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale und verlangsamt so den Alterungsprozess der Pflanzenzellen wie auch der Zellen des menschlichen Konsumenten.
Die ätherischen Öle mit ihren Aromakomplexen wirken leicht schweißtreibend und schleimlösend. Auch bei Magenbeschwerden wird Holundertee in der Hausmedizin erfolgreich angewandt.
Viel Vitamin C und A
Auch wenn die Holunderbeere keine so große Heilkraft hat wie die Holunderblüte, ist sie trotzdem sehr zu empfehlen: "Der Holunder hat sehr viel Vitamin A, Vitamin C und Vitamine aus der B-Gruppe sowie reichlich Mineralsalze. Holunderbeeren wirken blut- und darmreinigend. Sie stärken die Abwehrkräfte und das Immunsystem, Herz, Nerven, Kreislauf und Gefäße.
Nicht zu vergessen sei, die vorbeugende Kraft gegen Lungenentzündung. Holunderbeeren besitzen antiseptische Eigenschaften, das heißt, sie sind stark keimtötend. Der Saft der Holunderbeeren hilft gegen grippale Infekte. Eiweißstoffe aus der Beere fangen einer israelischen Studie zufolge die Krankheitserreger ab, bevor diese die Zellen des Körpers angreifen können. Außerdem unterstützen die Vitamine A und C die Bildung von Immunzellen.
Holunderbeeren tun unseren Nerven gut. Man kann sie sensiblen, wetterfühligen Menschen empfehlen. Sie sind nicht zuletzt auch bei einer Überreizung der Nerven oder bei Nervenschwäche eine wertvolle Stütze.
Holunder als Farbstoff
Die Beeren des Schwarzen Holunders enthalten den violetten Farbstoff Sambucyanin. Dieses zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörende Flavonoid befindet sich überwiegend in den Schalen der Beeren (bis zu 60 %) und soll als Radikalfänger auch das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs senken.
Nachdem die Lebensmittelindustrie immer höhere Ansprüche an Färbemitteln stellt, gewinnt dieser natürliche Farbstoff heute wieder an Wert. Er wird für Süßigkeiten oder Molkereiprodukte in der Lebensmittelindustrie verwendet.
Redoxpotential
Der Holundersaft zeichnet sich auch durch sein hohes Redoxpotential aus, welches eine entscheidende Bedeutung bei der Verhinderung der freien Radikale hat, deren Ursachen vorzeitiges Altern, Erkrankungen oder diverse Krebsformen sein können.
Osteoporose
Die Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der der Knochenabbau schneller voranschreitet als die Knochenbildung. Deshalb wird sie als Knochenschwund bezeichnet. Die Folge ist eine erhöhte Brüchigkeit der Knochen. Unterstützend zur ärztlichen Behandlung wird eiweißreiche Kost und körperliche Bewegung empfohlen. Fluor ist wichtig zur Gesunderhaltung der Zähne und Knochen. Durch den hohen Fluoranteil wirken Holunderbeeren vorbeugend gegen Osteoporose.
Neuralgien/Nervenschmerzen
Für Rheuma- und Nervenschmerzen bietet die Natur eine Vielzahl wertvoller Mittel zur Linderung dieser zermürbenden Beschwerden.
Die schmerzlindernden Wirkung der Holunderbeeren bei Nervenschmerzen (Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Nackenschmerzen, chronische Ischiasbeschwerden usw. lassen sich besonders auf Grund des hohen Anteil an Vitaminen der Gruppe B begründen.
Herausragend ist auch der Biopolyphenolgehalt, der etwa 22mal höher ist, als der von herkömmlichem Fruchtsaft wie Orangen- oder Apfelsaft.
Für die pharmazeutische Industrie ist es bis heute nicht möglich, die Molekular-strukturen in ihrer Vielzahl und Komplexität in dieser Art nachahmen.
Holunderbeeren tun unseren Nerven gut. Man kann sie sensiblen, wetterfühligen Menschen empfehlen. Sie sind nicht zuletzt auch bei einer Überreizung der Nerven oder bei Nervenschwäche eine wertvolle Stütze. Holunder ist auch in Wohlfühlgetränk SOJALL-TRINKO enthalten.
Holundersaft: schwarz, stark, schweißtreibend
Der Liebe der Deutschen zu Naturheilmitteln entgeht kaum ein Kraut - und schon gar nicht, wenn es um die Bekämpfung von Erkältungen geht: Am Holunder ist die Liebe der Deutschen zur Pflanzenmedizin bisher weitgehend vorbeigegangen, und das, obwohl der schwarze Saft von Sambuccus Nigra eine wahre Wirkstoffbombe ist:
So hilft er nicht nur bei fiebrigen Grippeinfekten, Erkältungen, Bronchialbeschwerden, Rheuma, Ödemen, Schlaflosigkeit und Entzündungen, sondern wirkt auch entwässernd und regt Leber und Galle an.
Holunderbeeren sind reich an Vitamin C, B und A. Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist für den Stoffwechsel sehr wichtig. Die ätherischen Öle des Holunders wirken Vor allem auf die Schleimhäute, hemmen dort Entzündungen, fördern die Sekretion und lösen den Schleim lösen. Es ist in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken und hilft mit, das Eisen im Körper aufzunehmen. 100 g reife Beeren enthalten ca. 18 mg Vitamin C (empfohlene Tagesdosis: 75 mg). . Die Beeren besitzen viel Kalium, Kalzium und Phosphor. Ihr Saft enthält einen hohen Anteil an Gerbstoffen (wirken adstringierend, reizmildernd und antimikrobiell), organische Säuren und das Glykosid Sambunigrin (wirkt herzstärkend), Der Farbstoff Sambucyanin gehört zu den Flavonoiden, die eine antientzündliche Wirkung haben und in der Lage sind, freie Radikale zu binden. So stellt der Ernährungswissenschaftler und Buchautor Friedrich Bohlmann fest: "Die moderne Wissenschaft gibt den alten Lehrbüchern recht, man hat festgestellt, dass der Holunder Stoffe enthält, die Grippeviren davon abhalten in die Zellen einzudringen. Samkol ist so ein Inhaltsstoff bei dem man das festgestellt hat: Damit kann man der Grippe vorbeugen und auch in Grippezeiten den Krankheitsverlauf abschwächen und verkürzen.
Roter Traubensaft:
Er ist zwar gesund, aber extrem kalorienreich wegen seines hohen Gehalts an natürlichem Fruchtzucker. In einem Glas Traubensaft stecken rund 140 kcal. Deshalb sollten Sie damit sehr sparsam umgehen. Am gesündesten ist der rote Traubensaft. Darin sind nämlich jede Menge B-Vitamine enthalten. Die machen starken Nerven, kurbeln die Gehirnaktivität an und bekämpfen Müdigkeitsgefühle.
Gerade im Roten Traubensaft sind auch vier wichtige Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) enthalten. Das Resveratrol senkt den Cholesterinspiegel, bremst Arteriosklerose und hält damit Gelenke jung. Das Querzetin stärkt die Immunkraft und macht den Körper stark gegen Allergien. Das Katechin und Epikatechin halten das Blut flüssig, schützen vor Umweltschadstoffen und senken das Krebsrisiko.
Auswirkungen von Huminstoffen aus Weintrauben auf den Menschen
S.A. Visser Laval University, Quebec (Kanada G 1 K 7P4)
Zusammenfassung:
Die medizinische Anwendung von Huminsäuren kann sowohl äußerlich als auch innerlich sein.
Die äußerlichen Anwendungen von Huminsäuren basieren auf ihren Gebrauch als antiphlogistische (entzündungshemmende), analgetische (schmerzlindernde), hyperämische (blutflußsteigernde) und gegen Rheuma, Mikroorganismen, Pilze, Viren und Krebs wirksame Substanz. Auch wurden Huminsäuren äußerlich bei der Behandlung von Hämatomen (lokale Ansammlung von Blut), Phlebitis (Venenentzündung), Desmorrhexis (Bänderriß) und Myogelosis (Muskelverhärtung) angewendet, sowie bei der Behandlung von Patienten mit Quetschungen, Verspannungen, Nackenleiden, Lumbago (Hexenschuß), Ischias (Beckenschmerzen im Hüftgelenk, Arthrosis (nichtentzündliche Arthritis), Polyarthritis (Arthritis mehrerer Gelenke), Osteoarthritis (Knochenentzündung) und Osteochondrosis (Knorpelverknöcherung).
Hinsichtlich der innerlichen Anwendungen haben sich Huminsäuren besonders in der Prophylaxe (Vorbeugung), Therapie und Metaphylaxe (Nachbehandlung) von einer Reihe von Magen- und Darmbeschwerden als nützlich erwiesen, wie bei Übersäuerung, Durchfall, Gastritis, Ruhr, Magendarmkatarrh und Dickdarmentzündung . Sie können auch als Entgiftungsstoffe wirken und sind gegen Bakterien- und Vireninfektionen benutzt worden. Außerdem sind sie in der Behandlung von Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen, Hämoglobin oder an gesamter Blutmenge) und als Stimulator im Immunsystem des Körpers und bei der Entgiftungsfunktion der Leber als Hilfe erkannt worden. Da sie bestimmte Arten von Krebswachstum bekämpfen, dürften Huminsäuren auch als potentielles Antikarzinogen in Frage kommen.
Viele dieser Wirkungen können der Aktivität der Huminsäuren selbst zugeschrieben werden und sind das Ergebnis ihrer Oberflächenaktivität, ihrer Chelateigenschaften (Bildung stabiler Komplexe von Metallen mit organischen Verbindungen), ihrer Adsorptionskraft (Aktivierung von Enzymen), ihrer polysäurigen Natur (mehrfachsäurigen Natur), ihrer Polyphenolstruktur (mehrfach karbolsäurige Struktur), ihrer Wechselwirkung mit anderen Molekülen Proteinen (Eiweiße), Polysacchariden (hochmolekulare Kohlehydrate), Enzymen und Lipiden (Gruppe natürlicher Substanzen mit unterschiedlicher chemischer Struktur). Ebenso tragen auch ihre Redoxeigenschaften (Reduktionseigenschaften) und ihr Gehalt an freien Radikalen (reaktionsfähige freie Atomgruppen mit spezifischer Struktur) zu ihrer Wirkung bei.
Bisher sind keine unerwünschten Nebenwirkungen wie Anaphylaxis (Überempfindlichkeit) oder Apyrexia (Unterdrückung von Fieber) bei der Anwendung von Huminsäuren bemerkt worden.
Aus der Huminstoff- Forschung:
Die Wirkung von kolloidalen Huminstoffen auf den menschlichen und tierischen Organismus kann vereinfacht folgendermaßen beschrieben werden.- Tiefgreifende Entgiftungs- und Reinigungsvorgänge (Adsorption, Chelatebildung, Radikalbindung, etc.) stärken das Immunsystem und fördern so Stoffwechsel und Selbstheilungskräfte- Pathogenen Pilzen und Bakterien wird der Nährboden entzogen. Infektionen, Allergien und Entzündungen klingen ab, Juckreiz und Schmerzen verschwinden. (Prof. Dr S.A. Visser, Department of Soil Science, Laval University , Ouebec)
Die Wirkung von Huminstoffen auf den Organismus von Mensch und Tier beruht auf folgende Eigenschaften:
(Forschungsliteratur 1958-1993)
Aktivität der Huminsäuren - Oberflächenaktivität - Chelatebildung (Ringverbindugen, Wasserstoffbrückenbildung) - Adsorptionskraft - Polyacidität - Polyphenolische Strukturen - Wechselwirkung mit anderen organischen Molekülen, wie z.B.Proteine, Zuckerverbindungen, Enzyme, Lipide
Wirkungen äußerlich.
entzündungshemmend - schmerzlindernd - antirheumatisch – antimikrobiell- antifungal - antivirös - antikarcinogen - Hematombehandlung - Phlebitis (Venenentzündung) - Sportverletzungen, Zerrungen - Polyathritis (Gicht) - Erhöhung der Hautatmung
Wirkungen innerlich:
Magen- und Darmprobleme wie Übersäuerung und Magengeschwür - Durchfall Darmkatarrh - Amöberuhr - bakterologische und mikrobielle Infektionen - Entgiftung, Entschlackung - Leberentgiftung und -stimulans - Behandlung von Anämie Stimulation des Immunsystems - antikarzinogen
Unerwünschte Nebenwirkungen wurden noch nie festgestellt. Um entsprechende nachhaltige Wirkungen zu erzielen, ist die regelmäßige Anwendung über einen längeren Zeitraum - zwei bis drei Monate - empfehlenswert .
Weintraubenextrakte bzw. OPC (Weintraubenkerne) sind auch in SOJALL-TRINKO, SOJALL-Vita Power enthalten.
