Silizium "Das Wunder der Kieselsäure/Silizium"
Kieselsäure, die eine wasserhaltige Verbindung von Siliziumdioxyd ist, stellt eine bedeutende Ursubstanz für jeden lebenden Organismus dar. Russische Wissenschaftler im Siliziumforschungszentrum der UdSSR haben erkannt, dass kein lebender Stoff und kein Organismus ohne Kieselsäure existieren kann.
Bei den Pflanzen hat die Kieselsäure vor allem eine Aufbau und Stützfunktion bei aufrecht stehenden Gräsern bzw. Getreide. Sie gibt den Geweben Halt, Festigkeit und Widerstandsfähigkeit. Ein zwei Meter langer Roggenhalm hat an der Basis nur einen Durchmesser von 4 mm; trotzdem kann er gut die schwere, mit reifen Körnern besetzte Ähre tragen und lässt sich bis zur Erde herunter biegen, ohne abzubrechen. Der Bau der schlanken Grashalme stellt eine Meisterleistung der Natur dar, die von der Technik nicht im entferntesten erreicht wird.
Auch im menschlichen Körper ist die Kieselsäure ein unentbehrliches Ordnungselement. Die Kieselsäure zusammen mit Kalk hat in erster Linie Stützfunktionen, dabei gibt die Kieselsäure vor allem die Elastizität, die Geschmeidigkeit und der Kalk die grobmaterielle Festigkeit. Kieselsäure festigt das Bindegewebe, das als Gerüst den Organismus mit feinen Verästelungen durchzieht und die einzelnen Organe umhüllt. Sie baut das Knochengerüst und die Knorpel auf, unterstützt das Wasserbindungsvermögen der Eiweißkörper im Gewebe und schafft ein gutes Funktionieren der Stoffwechselabläufe. Das Bindegewebe ist das Ur-Gewebe des menschlichen Organismus. Den Abschluss nach außen bildet die Haut, die uns wie ein Kieselmantel umschließt.
Außerdem aktiviert die Kieselsäure/Silizium die körpereigene Abwehrkraft. Sie fördert die Bildung der Phagozyten (Fresszellen), eine Art Gesundheitszellen im Blut und im Lymphsystem, die Viren und Bakterien vernichten und der Lymphozyten (eine besondere Art von weißen Blutkörperchen). Die beiden Zellarten sind Träger des körpereigenen Abwehrsystems und machen uns weniger anfällig für Infektions- und Umweltgifte.
Jeder junge Mensch hat einen entsprechend hohen Kieselsäuregehalt, der für einen elastischen Körper, für frische Haut, volle Haare, gesunde Zähne und schöne Nägel nötig ist. Mit zunehmendem Alter aber nimmt der Kieselsäuregehalt der Gewebe ständig ab. Dies äußert sich durch Faltenbildung der Haut, Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Bandscheibenschäden, Haltungsschwächen, Durchblutungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Ekzeme, Zahnschäden, Gelenkschäden, Gelenkentzündungen, Brüchigkeit der Nägel, Schwäche der Sinne und des Nervensystems und allergische Erscheinungen. Auch auf das Nervensystem hat die Kieselsäure einen weitgehenden Einfluss,
Die Kieselsäure unterliegt, wie jedes kolloidale System im menschlichen Körper, der Alterung, deshalb muß sie zugeführt werden. Sie muss unter anderem auch das Quellvermögen der Zellen erhalten. Der Körper speichert 1 mg im Liter Blut von diesem Stoff.
Leider essen die Menschen heute zu wenig kieselsäurehaltige Nahrung, oder die Nahrung stammt von mineralstoffarmen Böden, so dass der Bedarf durch die gewohnte Nahrung nicht immer gedeckt wird.
Gerade hier wird offensichtlich, wie bedeutend die Anregung des Kieselsäurestoffwechsels durch eine Ernährung mit Braunhirse, Buchweizen, Hafer und Blütenpollen z.B. ist.
