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Information über Soja - gentechnikfei in Bioqualität

Soja , die wunderbare Bohne in Bioqualität, gentechnikfrei und nach FERMENTA-FOOD fermentiert

Die aus China stammende Sojabohne (Glycine hispida) ist eine Hülsenfrucht, die zu den Schmetterlingsblütlern zählt, staudenförmig wie unsere Buschbohne wächst und dabei 60 bis 100 cm hoch wird. Früher kannten wir sie nur als eiweiß- und fettreiche Körner‑ und Grünfutterpflanze, die nebenher auch Speiseöl, Sojaeiweiß- und Sojakuchenmehl liefern konnte. Heute schätzen wir diese uralte Kulturpflanze, die den ostasiatischen Völkern als wichtigste Ernährungsgrundlage dient, auch in Europa wegen ihres ausgezeichneten Nähr‑ und Heilwertes.

Die Sojabohne besitzt einen sehr hohen und wertvollen Eiweißanteil, hohen Fett- und Lezithin­gehalt und keine Stärke im Kohlenhydratanteil. Die genauen Werte sind der folgenden Tabelle der Hauptinhaltsstoffe der Sojabohne im Vergleich mit dem daraus hergestellten Sojavollmehl zu entnehmen.

 

Inhaltsstoffe:

Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine A, C, E, F, Niacin, Folsäure, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Kalium und Natrium                          
                                                                                                         
Durch die fehlende Stärke unterscheidet sich die Sojabohne wesentlich von unseren heimischen Hülsenfrüchten, die etwa 30 % Kohlenhydrate, größtenteils in Form von Stärke, enthalten. Das Sojaeiweiß ist vollwertig, d. h. es enthält ebenso wie Fleisch, Eier, Milch und Fisch alle lebenswichtigen Aminosäuren. Da gleichzeitig weitgehend die Purinkörper fehlen und darum keine Harnsäurebildung veranlasst wird, bleibt es in der Diät dem Fleisch- und Fischeiweiß überlegen. Vollwertige Sojaprodukte können sowohl in der normalen Ernährung als auch in der Diät eingesetzt werden.

 

SOJA ist in den meisten Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln in Extraktform bzw. konzentrierter Form vorhanden, die meist in einem chemisch-technischen Verfahren gewonnen werden. In Sojall-Produkten wie SOJALL-Hirso, SOJALL-Royal, SOJALL-Figural und SOJALL-Sport Natur ist gentechnikfreies Sojamehl in seiner ganzheitlichen Form enthalten. Zusätzlich wird dieses Voll-Sojamehl durch eine natürliche FERMENTA-FOOD Milchsäurevergärung aufbereitet (mit der Herstellung von Sauerkraut oder Joghurt vergleichbar) bzw. fermentiert. Während des Fermentationsprozesses werden durch einen mikrobiellen Aufschluss der Grundwirkstoffe eine Vielzahl von ernährungsphysiologisch besonders hochwertigen Elementen (Enzyme) gewonnen. Weiters können durch diesen Vorgang die schädlichen Phytate beseitigt werden. Dadurch entstehen für den Organismus zusätzlich leicht assimilierbare Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe sowie Spurenelemente, die von den körpereigenen Mikroorganismen assimiliert werden können.

Es ist auch bekannt, dass nur kleine Moleküle die Möglichkeit haben, durch die Darmzotten hindurch in die Blutbahn zu gelangen. Ein großer Teil wird bereits schon über die Mundschleimhaut resorbiert, was speziell für Magen- und Darmpatienten von Vorteil sein kann. Man unterscheidet heute nach neuesten Erkenntnissen zwischen ungünstigen und emp­fehlenswerten  Sojaprodukten. Entscheidend ist ein langer Fermentationsprozess.

Näheres unter: FERMENTA-FOOD VERFAHREN

 

Auch die starke Anreicherung der Wirkstoffe neben den Nährstoffen macht Vollsojaprodukte, speziell in fermentierter Form, zu einer wertvollen Aufwertung bei allen Erkrankungen, die mit einem starken Verbrauch an Nähr- und Wirkstoffen einhergehen. Daher sollten vollwertige Sojazu­bereitungen täglicher (Japan, China) Bestandteil unserer Ernährung sein.

Das Fett der Sojabohne enthält kein Cholesterin und liegt im Vollsojamehl in feinstverteilter, bis zu 99 % verdaulicher Form vor. Durch den hohen Anteil an den lebensnotwendigen ungesättigten Fettsäuren (Vitamin F) ist das Fett biologisch hochwertig und damit auch in der Diät bzw. für Menschen mit geschwächter Verdauung durch Krankheit besonders gut verwendbar.

Als eine wirksame Kombination mit der Braunhirse wird die Sojabohne bzw. das gentechnikfreie Sojamehl in vielen Bereichen geschätzt. Wichtig und interessant ist dabei der ungewöhnlich hohe Lezithingehalt der Sojabohne (2 bis 2,5 %), was wiederum zur besseren Nerven- und Gehirn­funktion beitragen kann. Soja enthält zwar nur ein Fünftel an Kalzium, dafür aber doppelt so viel Magnesium und siebenmal so viel Vitamin E.

Die Isoflavone sind die wichtigsten sekundären Inhaltsstoffe der Sojabohne. Gesundheitlich besonders wertvoll sind fermentierte Sojaprodukte, weil sie viele freie Isoflavone enthalten, die wiederum bei gleicher Menge mehr Aktivstoffe als gebundene Isoflavone enthalten. Die meisten heilkräftigen Eigenschaften der Bohne sind auf diese Stoffe zurückzuführen. Isoflavone sind eine Art weibliches Hormon aus Pflanzen, auch Phytoöstrogene genannt. Sie wirken ähnlich wie die natürlichen Östrogene, ohne negative Effekte.

Die Phytoöstrogene der Sojabohne tun dem Körper aber auch an anderer Stelle Gutes. „Es ist erwiesen, dass diese Pflanzenhormone auch Knochen und Blutgefäße schützen und Brust- und Prostatakrebs vorbeugen können“, betont Österreichs „Hormon-Papst“ Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber. Laut etlicher internationaler Studien helfen die Soja-Isoflavone auch Frauen mit Wechselleiden und lindern klimakterisch bedingte Herzbeschwerden, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfung. Freilich sollten auch Männer Soja mögen, zumal ihre Hormone laut US-Studie auch vor Lungenkrebs und Herzerkrankungen schützen. Außerdem ist keine andere Pflanze so reich an wertvollen Proteinen, die noch dazu alle für den Menschen essenziellen Aminosäuren aufweisen. Eine Metaanalyse über die Wirkung von Soja-Proteinen zeigte, dass sie imstande sind, das schlechte LDL-Cholesterin und Triglyzeride zu senken. Außerdem ist die Hülsenfrucht eine gute Quelle für einige Mineralstoffe und die Vitamine B 1, B 6, E und Folsäure. Ihr hoher Anteil an Ballaststoffen unterstützt die Darmflora, ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind Balsam für die Blutgefäße.

Im Körper blockieren die Isoflavone die Zellrezeptoren der natürlichen Östrogene, beeinflussen dadurch den Hormonhaushalt und rufen folgende positive Wirkungen hervor, wie z. B. verstärkte Mineraleinlagerung in den Knochen, Schutz vor Arteriosklerose und allgemeines Wohlbefinden. Gleichzeitig reduzieren die Isoflavone eine schädliche Nebenwirkung der Östrogene, nämlich fortwährende Anregung des Zellwachstums in der Brust und der Gebärmutter. Diese grundsätzlich nützliche Funktion kann im Laufe der Jahre zu einem Krebs begünstigenden Faktor werden. Die Isoflavone spielen also eine wichtige Rolle im Hormonsystem unseres Körpers. Darüber hinaus wirken sie auch als potente Antioxidantien. Soja hemmt die Atheromatose, d. h. die Entstehung verhärteter und verengter Bereiche in den Arterien.

Wie wissenschaftliche Studien belegen, können die Isoflavone in der Sojabohne Wechseljahrs­beschwerden vorbeugen. Ihre Molekülstruktur ähnelt den körpereigenen Östrogenen und kann so Hormonschwankungen ausgleichen. In Asien, wo Soja in fast jeder Mahlzeit enthalten ist, sind daher Hitzewallungen und andere Probleme der reiferen Frauenjahre weitgehend unbekannt. Auch der gefürchtete Brust- sowie der Prostatakrebs treten viel seltener auf. Abgesehen von der Verminderung der Wechseljahrsbeschwerden hat ein ausgeglichener Östrogenspiegel noch weitere Vorteile für den weiblichen Organismus: Er senkt das Osteoporose-Risiko. Zusätzlich hilft Sojaeiweiß dem Körper bei der Kalziumverwertung und fördert die Aktivität der Knochen aufbauenden Zellen.

Neue Studien mit sogenannten Isoflavonen, zum Beispiel aus Soja, zeigen positive Wirkung bei Frauen im Klimakterium. Außerdem enthält die Sojabohne noch weitere Inhaltsstoffe mit zusätzlicher positiver Wirkung auf die Gefäße und den Fettstoffwechsel. Zahlreiche wissen­schaftliche Arbeiten berichten von einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität und dem Nachlassen von Schweißausbrüchen, wenn ausreichend Isoflavone aufgenommen werden. Auch bei Herz-Kreislaufbeschwerden, wie erhöhtem Blutdruck konnte ein positiver Einfluss beobachtet werden.

Soja wird auch vor allem aufgrund der cholesterinsenkenden Wirkung zur Reduzierung empfohlen.

 

Phytosterine:

Phytosterine sind cholesterinähnliche Substanzen pflanzlichen Ursprungs. Sie hemmen die Absorption des in vielen Nahrungsmitteln enthaltenen Cholesterins und senken dadurch den Cholesterinspiegel im Blut. Man hat festgestellt, dass sie ebenfalls die Entstehung von Krebszellen verhindern können. Sojabohnen gehören zu den Nahrungsmitteln mit dem höchsten Gehalt an Phytosterinen (161 mg/100g). Dabei ist das Beta-Sitosterin am stärksten vertreten.

 

Proteasehemmer:

Diese Substanzen sind in Sojabohnen und anderen Hülsenfrüchten enthalten. Durch den Fermentierungsprozess nehmen diese jedoch stark ab. In niedrigen Dosen, beispielsweise in fermentierten Sojaprodukten, zeigen Proteasehemmer dagegen Krebsschutzwirkung. Über den dafür verantwortlichen Mechanismus ist jedoch erst wenig bekannt.

 

Phytinsäure:

Sie ist vor allem in Getreide, besonders in Roggen und ebenfalls in Soja, enthalten. Die Säure erschwert zwar die Absorption von Eisen und anderen Mineralstoffen, kann aber die Wirkung krebserregender Substanzen neutralisieren, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Eisenresorption in Soja kann jedoch wiederum durch Fermentierung bei der auch zusätzlich noch Milchsäure entsteht unterstützt werden. Weiters kann durch eine Kombination von fermentiertem Soja und Topinambur eine vollständige Selen-Bedarfsdeckung erreicht werden.

 

Saponine:

Diese Substanzen sind in vielen Pflanzen, insbesondere in Hülsenfrüchten wie Soja, Erbsen und Bohnen enthalten. Forschungsergebnisse zeigen, dass Saponine das Wachstum von Krebszellen aufhalten können, da sie wie bei einem Reinigungsmittel die Oberflächenspannung im Blut und in den Lymphbahnen verringern können. Damit kann man verhindern, dass sich Giftstoffe und Krebszellen nicht so leicht am Bindegewebe usw. andocken können. Der heutige Wissensstand belegt, dass die hormonähnlichen Substanzen in Soja, die erst durch eine Fermentation so richtig entfaltet werden, die Bildung von Prostatakrebs nieder halten können. Bei Laborversuchen wirkte ein Bestandteil des Sojaproteins, das Genistein, auf menschliche Prostatakarzinom-Zellen ein­deutig wachstumshemmend.

 

SOJA UND TOPINAMBUR

Sowohl Soja als auch Topinambur erleben heute ihre Renaissance. Diese wurde durch die wissenschaftliche Vereinigung für Eiweiß- und Biotechnologie, einem Unternehmen des Back­gewerbes und der Süßwarenindustrie im Rahmen einer Warenschau mit einer Kostprobe demon­striert. Aus den medizin-biologischen Untersuchungen wissen wir, dass die Sojabohne die unent­behrliche Zusammensetzung enthält. Sie enthält das Doppelte an Eiweiß (40 %), das zehnfache an vasoprotektivem Fett (20 bis 25 %) und nur die Hälfte der Kohlenhydratmenge (20 bis 25 %) im Vergleich zu anderen trockenen Hülsenfrüchten. Günstig ist ihr Gehalt an Fasern, Mineralien und Spurenelementen. Ein Kilo Sojamehl enthält so viel Eiweiß wie 2,5 kg Fleisch, 12 Liter Milch oder 58 Eier.

Soja kann in der Vorbeugung und Behandlung von Fettleibigkeit, Stoffwechselerkrankungen, Arteriosklerose und Krebs behilflich sein. Mit einer Kombination aus Soja und Topinambur können wir noch bessere Ergebnisse erzielen. Die Inulinmischungen in den Speisen haben ein viel höheres Sättigungsvermögen als das normale Mehl, trotzdem wird eine wesentlich geringere Kohlenhydratmenge verwertet. In der Diabetesdiät enthält ein Inulin Sojamehl + Mehl-Gemisch von 100 g 40 bis 45 g Kohlenhydrate, das heißt, etwa die Hälfte des üblichen Kohlenhydratgehaltes des Mehls von 70 bis 80 g.

Diese medizin-biologischen Untersuchungen werden von einem Medizin-Sachberater koordiniert. Unserer Überzeugung nach sollen Topinambur und Soja in der rationellen Ernährung einen wichtigen Platz haben, durch ihre Wirkung können wir nicht nur das Leben verlängern, sondern auch die Lebensqualität verbessern.

Dr. Istvan Angel, Krankenhaus, Kaposwar

 

Milchäure

Auch die vollwertige, naturbelassene und sogar gesund gewachsene Pflanzennahrung, die basenüberschüssig ist, kann nach Dr. med. Johannes Kuhl zu chronischen Erkrankungen und somit auch zu Krebs führen, wenn als letztes Glied der Wasserstoffionenregulator, also die Milchsäure darin fehlt. Die Vitalstofflehre ist eine Ergänzung der schulmedizinischen Kalorienlehre. Beide reichen aber ernährungsmäßig keineswegs für ein gesundes Leben aus.

Ein Großteil der Menschen lebt viele Jahre, z. T. Jahrzehnte, von vollwertiger, biologischer Pflanzennahrung und leidet trotzdem an chronischen Erkrankungen oder Krebs. Durch eine milchsaure Pflanzenkost bei restlosem Entzug von denaturiertem Süß (Zucker-, Stärke- und Mehlprodukte) könnten viele Krankheiten vermieden und eine Heilung erreicht werden, wenn die Reaktionskraft der Kranken noch ausreicht und das Krankheitsstadium noch nicht zu weit fortgeschritten ist.

Die Sojabohne besitzt einen sehr hohen und wertvollen niedermolekularen Eiweißanteil sowie pflanzlichen Fett- und Lezithingehalt und keine Stärke im Kohlenhydratanteil. Sie ist somit auch für Diabetiker und übergewichtige sowie mangelernährte Menschen oder jene mit geschwächtem  Vertrauungstrakt durch eine langfristige Aufnahme starker Medikamente gleichsam wertvoll.  

Bei Freizeit- und Leistungssportlern erhöht niedermolekulares Sojaeiweiß den Muskelaufbau und unterstützt die Versorgung des Immunsystems, die Verdauung, Knochen, Gelenke, Knorpel, das Bindegewebe sowie die Rehabilitation durch eine optimale Vitamin-, Mineralstoff und  Spurenelemente- Resorption.

 

Dr. med. Margarita Kokoschinegg
Institut Pro Natura & Gesund Leben International