NAHRUNGSAUFWERTUNG

SOJALL-Fermenta Food

SOJALL-Braunhirse

SOJALL-Hirso

SOJALL-Royal

SOJALL-Figural

SOJALL-Darmil

SOJALL-Vita Power

SOJALL-Sport Natur

SOJALL-Bio Müsli

SOJALL-Vegi-Mix

SOJALL-Trinko

SOJALL-Topil

SOJALL-Makal

SOJALL-Natursalz

Übersicht Zutaten

INFO GETREIDE

Wichtig - Fermentation

Unterschied Fermenta Food - Keimo Food

Einkorn

Dinkel

Gerste

Hafer

Weizen

ZERTIFIKATE

Analytec-Akkreditierung

Analytec-Zertifikat

Austria Bio-Zertifikat

Wissenswertes für Ärzte u. Therapeuten

Lebensquelle
Fermenta Food
Darmil
Vita Power
Figural
Müsli
Braunhirse
Vegi Miix
Royal
Krebserkrankungen
Sport Natur
Krenil
Land Green
TOPINAMBUR IN DER ÄRZTLICHEN PRAXIS

Dr. Istvan Angel, Krankenhaus, Kaposwar

Die heutigen Lebensaussichten des Menschen mittleren Alters sind trotz medizinischen Fortschrittes nicht besser, ja sogar schlechter geworden. Hier spielen vier ungünstige Faktoren unseres urbanisierten und zivilisierten Lebens, die bewegungsarme Lebensweise, die Gefräßigkeit, der übertriebene Alkoholgenuss und das Rauchen die führenden Rollen, zusammen mit einer Epidemie der Fettleibigkeit, des Alkoholismus und des Tabak- und Medikamentenmiesbrauch.

Die Welt wurde schon immer durch den Hunger und die Liebe von den Frauen geformt und regiert, dabei spielten aber immer der Hunger und das Essen die größere Rolle, wie bereits Francois Villon in seinem großen Testament sagte "wenn ich Hunger habe, verschwindet mir die Liebe". Analog zu Shakepeare Hamlet-Monolog "Sein oder nicht sein" bedeutet das Essen früher für jeden Menschen das "Sein", heute bedeutet es aber bereits für 500 Millionen Menschen das "Nicht-Sein". Die immer stärker und schneller zunehmenden  Stoffwechselkrankheiten, ja sogar teilweise die Krebskrankheiten stehen mit der Ernährung und Fettsucht in Verbindung.

Aufgrund einer Zusammenfassung der bisherigen Daten sind heute ausgehend von den Krankheiten 90% der Zuckerkranken, 80% der Hyperlipoproteinämiker, 65% der Gichtkranken und 50% der Hypertoniker fettleibig. Die Lebensaussichten der Fettleibigen sind schlechter, sie leben um 10-15 Jahre kürzer und was ihre Mortalität anbelangt, kommen bei Autounfällen um 30%, bei kardiövaskulären Erkrankungen um 62%, bei Nieren- und Lebererkrankungen um 100%, in Verbindungen mit Operationen um 160-200% und infolge von Diabetes um 300% mehr Menschen ums Leben als im Falle Nicht-Fettleibigen. Die Mortalität steigt bei einem Übergewicht von 5-14% um 22%, bei 15-25% um 44% und im Falle eines Übergewichtes von über 25% um 75%. Was die Zusammenhänge zwischen den vier wichtigsten Risikofaktoren unseres Lebens betrifft: die bewegungsarme Lebensweise hindert das Sättigungsgefühl, auch der regelmäßige Alkoholgenuss macht dick und die Fettleibigen huldigen meistens - um nicht zuzunehmen und ruhig essen zu dürfen - auch dem Rauchen.

Aufgrund unserer Untersuchungen ist eindeutig festzustellen, dass in der heutigen Fettsuchtepidemie eine den Bedarf weit überschreitende Nahrungsaufnahme die entscheidende Rolle spielt, wobei die übermäßige Appetitsteigerung, die Polyphagie im Mittelpunkt steht. Meiner Konzeption nach beruht Fettsucht des heutigen Menschen darauf, dass seine Nahrungsaufnahme nicht durch den physiologischen Hunger, sondern die Gefräßigkeit (Poliphagie) gesteuert wird. Wegen der ständig zunehmenden Insulinresistenz, des Insulinbedarfs und Hyperinsulinismus (Hyperinsulinismus ist die Folge einer übermäßigen Ausschüttung eines Hormons, das von der Bauchspeicheldrüse abgesondert wird: das Insulin) ist das Sättigungsgefühl des heutigen Menschen in die Richtung der Überernährung verschoben worden. Durch diesen Hyperinsulinizismus werden der Teufelskreis der Fettsucht, die krankhafte Appetitsteigerung, die damit einhergehende gesteigerte Triglizerydsynthese, die sich mit der Hypertriglizerydämie weiter steigernde Insulinresistenz, Insulinsekretion und der Hyperinsulinismus erklärt. Hieraus ergibt sich eine Antwort auf die Gefräßigkeit des Menschen, auf seine Schwierigkeiten beim Hungerleiden und auf den Umstand, dass sich die Fettsucht sozusagen "von selbst neu erzeugt". Die immer steigende Insulinresistenz kann gleichzeitig den heute immer häufiger vorkommenden nicht insulindependen Diabetes sowie teilweise auch die Häufigkeit der sonstigen,sich auf dem Boden der Hyperinsulinismus entwickelnden Zivilisationskrankheiten, der Arteriosklerose, Koronarsklerose und des Herzinfarkts erklären.

Die Ursache und Präventationsmöglichkeiten des erhöhten Insulinbedarfs: die bewegungsarme Lebensweise geht mit Hyperinsulinismus einher, die körperliche Aktivität führt jedoch zur Reduktion des Insulinspiegels. Im Falle der Schwangerschaftsüberernährung des geborenen Kindes entsteht eine polyfettzellige Fettsucht des Säuglings und des Kleinkindes mit einem erhöhten Insulinbedarf, Hyperinsulinismus, einer Appetitsteigerung, wo die Muttermilch bzw. das Stillen keine Alternative haben. Die alkoholischen Getränke, indem sie eine sekundäre Hyperlipidäme verursachen, und das Rauchen - auf hormonaler Basis und durch freie Fettsäuren - erhöhen den Insulinbedarf und das Insulinniveau; die mengenmäßige Überernährung bzw. die zucker- und fettreiche Ernährung führen durch ihre insulinogene Wirkung zu einer gesteigerten Insulinsekretion. Aufgrund ernährungsbiologischer Untersuchungen ist es für uns bekannt, dass das Kohlenhydrat der Topinambur infolge seines Inulingehalts die kleinste insulinogene Wirkung hat und die daraus abgebaute Fruktose bis zu einer täglichen Menge von ca. 30 - 80g im gesunden oder sogar im zuckerkranken Organismus auch ohne Insulin verwertet werden kann. Das Sojaeiweiß enthält eine noch optimale, jedoch eine geringere Insulinsekretion stimulierende Aminosäure als das Eiweiß im Fleisch und vermindert ebenfalls das Insulinniveau. Dadurch erlebt heute neben der Topinambur auch die Soja eine Renaissance.

Auch in denn FERMENTA-FOOD Lebensmitteln SOJALL-Darmil, SOJALL-Royal, SOJALL-Figural, SOJALL-Vita Power und SOJALL-Topil enthalten.

Ärztebiologische Wirkung des Topinamburpulvers und des Topinambursirups

 

TOPINAMPUR UND DIE FETTSUCHT

Einer der vielen Vorteile der Topinamburknollen ist, dass sie neben dem Polyfructosan-Inulin und seinem faserreichen Inhalts, weitere in ernährungsbiologischer und medizinischer Hinsicht wichtige Inhaltstoffe enthält. Die Topinamburknollen - früher auch als "Kartoffel der Armen" bezeichnet, ist in der Vorbeugung der heutigen Fettsucht,- Herzinfarkts-, Diabetes und Krebsepidemie gesünder zu verwenden, als die Kartoffelknollen. Die Kartoffelstärke wird im Organismus schnell und vollkommen zu Glukose abgebaut, die ohne Insulin nicht metabolisiert werden kann. Dagegen kann das Inulin der Topinambur, nachdem der menschliche Organismus kein insulinspaltendes Enzym, keine Inulinase hat, im Darm nur sehr mangelhaft abgebaut und resorbiert werden. Inulin ist aber ein sehr labiles Molekül, das bereits nach der Zerkleinerung der Knollen zu verfallen vermag. Dabei kann auch ihr spezielles Ferment, die Inulinase freigesetzt werden, die aber in der menschlichen Verdauung abgetötet wird. Dadurch können die Topinamburknollen mit weniger Energie sättigen und die aus ihnen abgebaute Fruktose vermindert den Insulinbedarf und das Insulinniveau, sowie den geringeren Essenszwang und die Überernährung. Der Fasergehalt der Topinamburknollen ist 5-6fach höher als der der Kartoffelknollen, wodurch sich das Sättigungsgefühl schneller einstellt, die Fettsuchtsneigung vermindert wird sowie die gift- und krebserregenden Stoffe gebunden werden.

Topinambursirup (SOJALL-Topil) - die Gewinnungstechnologie wurde in Ungarn von Prof. Dr. Vukov und seinen Mitarbeitern ausgearbeitet. Als natürlicher Zucker ist er viel gesünder als der übertrieben verfeinerte Rübenzucker (Saccharose). Unter den Zuckerrohr schneidenden Landarbeitern, die täglich 6000-8000 Kalorien auskauten, gab es keine Fettleibigen, keine Diabetiker und der Herzinfarkt war auch unbekannt und sie waren frei von sämtlichen mit dem Zuckerkonsum zusammenhängenden Krankheiten, weil sie aus dem Zuckerrohr neben dem reinen Zucker auch die Begleitstoffe desselben auskauten (als die wichtigsten sind Kalium und Chrom).

Aus Topinambur hergestellter Sirup ist ein natürlicher, honigartiger, flüssiger Zucker, der neben seinem Fruktosegehalt von 43% und Glukosegehalt von 12% noch mehrere lebenswichtige Makro- und Mikroelemente enthält, die antitherogen, antidiabetogen und antikarzinogen sind. Von sämtlichen Zuckerarten hat Fruktose die stärkste Süßkraft und kann am leichtesten aufgenommen werden. Die Süßkraft ist um 1,5 Mal höher als die der Saccharose, 2-3 Mal höher als die der Glukose, die wir beim Backen und Kochen mit Saccharin noch weiter zu erhöhen vermögen. Es ist bekannt, dass durch die Zuführung von raffinierten Topinambur bzw. Fruktose zum Backteig und zum Gebäck infolge ihrer hygroskopischen Eigenschaften sich die Haltbarkeit von Süßwaren und Mehlprodukte erhöht und diese länger frisch bleiben.

Als lebensnotwendige Makroelemente in  Topinambursirup sind das reich vorhandene Kalium und Magnesium, als Mikroelemente Chrom und Zink zu erwähnen. Kalium ist zur Vorbeugung und Behandlung von Kardiovaslustes erforderlich. Beim Kaliummangel liegt eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels mit einer erhöhten Blutzuckerkonzentration und der Beeinträchtigung der Glukoseversorgung des Organismus vor. Magnesium hat eine gute Wirkung bei den Herz-, Kreislauf- sowie neurologischen Krankheiten, bei der Muskelschwäche und kann den Kohlenhydratstoffwechsel und die Insulinwirkung ebenfalls verbessern. Den klinischen Untersuchungen nach wird der Glukosestoffwechsel durch Chrom mit der Verbesserung der Toleranz besonders im höheren Alter beeinflusst. Zink hat eine herz- und kreislaufverbessernde, stoffwechselprotektive Wirkung, kann aber auch die Immunreaktivität verbessern. Magnesium sowie als Spurenelemente Kupfer und Selen haben » in der Nahrung eine antikarzinogene Wirkung und können bei der Vorbeugung von Krebserkrankungen eine Hilfe leisten.

 

FETTSUCHT UND TOPINAMBUR

Die an Ballaststoffen und Inulin (nicht mit dem Insulin vergleichbar) reiche Topinamburknolle kann durch eine beschleunigte Herbeiführung des Sättigungsgefühls, und durch Verlangsamung der Absorption der Nährstoffe Fettleibigkeit und deren Begleitkrankheiten, wie Hyperlipoproteinämie, Diabetes, Hypertonie, Arteriosklerose und Herzinfarkt vorbeugen. Durch seine höhere Süßkraft und dementsprechend kleineren Energiegehalt und durch seinen Fruktosegehalt, der einen kleineren Insulinbedarf aufweist, vermag der Topinambur die Fettleibigkeit zu beseitigen. In unseren zweijährigen prospektiven, longitudinalen Untersuchungen in Somogysard erfuhren wir eine Verbesserung sowohl bei der Fettsucht, wie auch bei den Risikofaktoren der Herz-Kranzgefäßkrankheiten.

 

STOFFWECHSEL UND TOPINAMBUR

Bei Hyperlipoprotinämien konnte der Topinambursirup unseren Erfahrungen nach isolierte Hypercholesterinämie (Hyperlippoproteinämie Typ [la) nicht nur vermindern, sondern auch normalisieren. Bei der Zuckerkrankheit kann er den Insulinbedarf des insulindependenden Diabetes reduzieren und kann auch durch seine langsamere passive Absorption und die schnellere Einlagerung in der Leber bei zuckerkranken Kindern erfolgreich angewendet werden. Beim nicht insulindependenden Diabetes kann er infolge des niedrigen Insulinbedarfs und der leberprotektiven Wirkung gegebenenfalls auch die Insulinresistenz reduzieren.

Beim labilen insulindependenten Diabetes erlauben wir - zur Last einer Semmel täglich 50 g Topinambursirup. SOJALL-Figural

 

ARTERIOSKLEROSE UND TOPINAMBUR

Aus epidemlologischen Untersuchungen ist bekannt, dass die Mono- und Disaccharide eine diabetogene, hyperlipidämische und atherogene Stoffwechselwirkung haben. Beim Entstehen der Arteriosklerose spielen in erster Linie die Hypercholesterinämie und Hypertriglyzeridämie eine Rolle, hier dürfen jedoch die Hyperglykämie, die Hyperurikämie und der Hyperinsulinismus auch nicht vergessen werden. Die Obesität, die Hypertonie, die Zuckerkrankheit und die Hyperlipoproteinämie sind die wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren.

Die Topinambur und Topinambursirup können durch ein schnelleres Herbeiführen des Sättigungsgefühls, eine geringere insulinogene Mastwirkung und eine den Kohlenhydratstoffwechsel verbessernde Wirkung auch antisklerotisch wirken. Als günstigste antisklerotische Wirkung des Topinambursirups fanden wir, dass sich die familiäre Hyperholesterinämie verminderte und das casoprotektive HDL-Cholesterinniveau ständig höher wurde. Es besteht auch die Möglichkeit, die Hypertriglyzeridämische arteriosklerotische Wirkung zu kompensieren.

 

KREBS UND INSULIN IN TOPINAMBUR

Die heutige energie-, zucker- und alkoholreiche Ernährung mit einem höheren Anteil der Produkte tierischer Herkunft führt nicht nur häufiger zu Hyperlipedemie und Gicht, sondern sie kann auch an gewissen Krebserkrankungen ihren Anteil haben.

Maligne Tumoren stellen die zweithäufigste Todesursache nach den Herz- und Kreislaufkrankheiten dar. Die krebsartigen Zellenwucherungen treffen jeden dritten Menschen, jeder fünfte erliegt jedoch den malignen Tumoren. Der Anteil der Krebsmanifestation und des Krebstodes hängt vorwiegend von der Immunität und den Umweltfaktoren bzw. von der Ernährung ab. Aus den neuesten krebsepidemiologischen Untersuchungen wissen wir, dass in der heutigen Krebs- und vor allem Dickdarmkrebsepidemie die unrichtige Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielt. So haben der fettreiche Fleisch- und der mangelhafte Faserkonsum sowie die Zucker- und Fettkombinationen eine krebserregende Wirkung. Es ist bewiesen worden, dass die fettreiche Fleischkost durch sekundäre Gallensäuren (Deoxycholsäure, Litholcholsäure) zur Manifestation eines Dickdarmkrebses führen kann, über eine karzinogene Wirkung können aber auch die Fleischabbauprodukte verfügen. So kann auch das Sojaeiweiß infolge seiner antiproteasen Wirkung in der Krebskämpfung erfolgreich verwendet werden, deshalb rückte die vegetarische Kost wieder in den  Vordergrund.

 

SOJALL-Darmil, SOJALL-Royal

Die antikarzinogene Wirkung von Topinambur kann auch auf dem reichen Fasergehalt der Knollen beruhen, wo die  Ballaststoffe die krebserregenden Stoffe verbinden und eliminieren können. Bei der Elimination kann aber der Topinambursirup z.B. auch durch seine Harnsäure vermindernde, nieren- und leberprotektive Wirkung helfen. Die Stabilisation des Blutzuckergehaltes wirkt ebenfalls gegen den Krebs, weil der unrhytmisch erhöhte Blutzuckerspiegel die gesunde Zellenatmung stört, womit in erster Linie bei den Krebsgefährdeten zu rechnen ist. Im Topinambursirup können die Makro- und Mikroelemente ebenfalls eine krebsvorbeugende Wirkung haben. Die tierexperimentellen Untersuchungen erwiesen die antikarzinogene Wirkung von Magnesium und Kupfer, Zink steigert die Immunreaktivität, Selen in Topinambur verhindert die oxydative Zellenschädigung,wodurch das Krebsrisiko und die Krebsinzidenc vermindert werden kann.

 

SOJA UND TOPINAMBUR

Sowohl die Soja, als auch die Topinambur erleben heute ihre Renaissance und diese Renaissance wurde durch die Wissenschaftliche Vereinigung für Eiweiß- und Biotechnologie und ein Unternehmen für Backgewerbe und Süßwarenindustrie in einer Kombination im Rahmen einer Warenschau mit einer Kostprobe demonstriert. Aus den medizinbiologischen Untersuchungen wissen wir, dass die Sojabohne die unentbehrliche Zusammensetzung enthält. Sie enthält das Doppelte an Eiweiß (40 %), um zehnfach mehr vasoprotektives Fett (20 - 25 %) und nur die Hälfte der Kohlenhydratmenge (20 - 25) wie die anderen trockenen Hülsenfrüchte. Günstig ist ihr Gehalt an Fasern, Mineralien und an Spurenelementen. Ein Kilo Sojamehl enthält so viel Eiweiß wie 2,5 kg Fleisch, 12 Liter Milch oder 58 Eier.

Gekeimter und fermentierter Soja kann in der Vorbeugung und Behandlung der Fettleibigkeit, der Stoffwechselkrankheiten, der Arteriosklerose und des Krebses behilflich sein. Mit einer Kombination von Soja und Topinambur können wir noch bessere Ergebnisse erzielen. Die Inulinmischungen in den Speisen haben ein viel höheres Sättigungsvermögen als das normale Mehl, trotzdem wird eine wesentlich geringe Kohlenhydratmenge verwertet. In der Diabetesdiät enthält ein Inulin "Sojamehl + Mehl-Gemisch von 100 g 40 - 45 g Kohlenhydrate, das heißt, etwa die Hälfte des üblichen Kohlenhydratgehaltes des Mehls von 70 - 80 g. SOJALL-Figural

Diese medizinbiologischen Untersuchungen werden von einem Medizin-Sachberater koordiniert. Unserer Überzeugung nach sollen Topinambur und Soja in der rationellen Ernährung einen wichtigen Platz haben, durch ihre Wirkung können wir nicht nur das Leben verlängern, sondern auch die Lebensqualität verbessern. SOJALL-Hirso

 

INULIN IN TOPINAMBUR GEGEN KREBS?

Der natürliche Ballaststoff Inulin senkt das Darmkrebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommen erste Studien der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In Kombination mit zwei im Darm Vorhandenen Bakterienstämmen wird der Wirkstoff doppelt aktiv, wie die Forschergruppe um Prof. Dr. Beatrice Pool-Zobal berichtet. Inulin fördert das Wachstum dieser "guten' Bakterien und kurbelt gleichzeitig die Krebsabwehr der Darmzellen an. Schon im frühen Stadium ist das Zusammenwirken dieser Faktoren gegen das Wachstum von Tumoren aktiv.

Naben dem positiven Effekt den Inulin als Ballaststoff auf den pH-Wert im Darm und eine verbesserte Verdauung hat, konnte die Jenaer Arbeitsgruppe, die sich seit Jahren intensiv damit beschäftigt, welchen Inhaltsstoffen Lebensmittel wie Obst und Gemüse ihre krebsvorbeugende Wirkung verdanken, nachweisen, dass die Abbauprodukte des Inulins bestimmte Gengruppen aktivieren, die unter anderem für die Entgiftung im Darm verantwortlich sind. Ein weiterer möglicher Mechanismus ist, dass stark geschädigte Zellen, die sonst zu Tumorzellen entarten, gezielt in den Selbstmord (Apoptose) getrieben werden, so Pool-Zubel. Außerdem könnten entartete Zellen (Krebsvorstufen) am weiteren Wachstum gehindert werden." SOJALL-Darmil

Deutsches Ärzteblatt online,8. Juni 2005,Informationsdienst Wissenschaft 8. Juni 2005

Weitere Informationen über Topinambur Untersuchungen bei Leistungssportlern